Für einen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV), sowie bessere Bedingungen für den Rad- und Fußverkehr in Bayerns Kommunen setzt sich das Bündnis sozialverträgliche Mobilitätswende ein. Mobilität sei Teil der öffentlichen Verantwortung, teilte das Bündnis am Montag in München mit. Dafür brauche es Kommunen, die handelten. „Die Kommunalwahl 2026 entscheidet darüber, ob unsere Städte und Gemeinden sicherer, leiser und lebenswerter werden. Jetzt braucht es politischen Mut.“ Bei der Kommunalwahl werden am 8. März die kommunalen Vertretungen in den Städten, Gemeinden, Märkten und Landkreisen des Freistaates Bayern neu gewählt.
Konkret fordert das Bündnis für den ÖPNV Sozialtickets, dichtere Taktungen und verlässliche Verbindungen auch am Abend und am Wochenende, sowie Barrierefreiheit. Ergänzende Angebote wie Ruf- oder Bürgerbusse sollten gezielt ausgebaut werden. Für den Radverkehr brauche es durchgängige, sichere Radwege, sichere Kreuzungen und ausreichend Abstellmöglichkeiten für Räder. Für Fußgänger müsse es breite, freie Gehwege, sichere Querungen, gute Beleuchtung und Verkehrsberuhigung geben. Kinder, Ältere und Menschen mit Behinderungen müssten ins Zentrum der Planungen rücken.
Bund und Land dürften die Kommunen mit diesen Aufgaben nicht alleine lassen und müssten eine verlässliche, langfristige Finanzierung des ÖPNV sowie ausreichend Mittel für Rad- und Fußverkehr sicherstellen und Mobilität als Pflichtaufgabe der kommunalen Daseinsvorsorge anerkennen, hieß es. Das Bündnis sozialverträgliche Mobilitätswende Bayern ist ein Zusammenschluss der Landesverbände von ADFC, AWO, BUND Naturschutz, DGB, EVG, IG Metall, Sozialverband VdK, VCD und ver.di. (0078/12.01.2026)