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Brost-Ruhr Preis für NRW-Wirtschaftsministerin Neubaur

Die nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) hat den Brost-Ruhr Preis erhalten. Sie setze sich in besonderer Weise für das Ruhrgebiet ein, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Brost-Stiftung, Bodo Hombach bei der Preisverleihung am Donnerstagabend auf Zeche Zollverein in Essen. Sie besitze Weitsicht und wolle das Ruhrgebiet zu einer innovativen, zukunftsfähigen Region machen, hieß es in der Begründung der Preisvergabe. Dabei setze sie wichtige Impulse, um Ökologie und Ökonomie zu vereinbaren.

Das Preisgeld von 20.000 Euro wird Neubaur laut Ministerium der Dortmunder Nordstadtliga zur Verfügung stellen. Das Straßenfußball-Angebot für Kinder und Jugendliche im Dortmunder Norden bringe Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Herkunft über den Sport zusammen und binde sie in gesellschaftliche Strukturen ein.

Die Brost-Stiftung zeichnet seit 2020 jährlich Persönlichkeiten oder Institutionen aus, die sich in besonderer Weise für das Ruhrgebiet einsetzen. Bisher wurden NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU), der frühere WDR-Intendant Fritz Pleitgen und die Palliativmedizinerinnen Marianne Kloke, Ferya Banaz-Yasar sowie Nicole Selbach geehrt.