Bremer Jugendpreis gegen Hass und Gewalt erneut ausgeschrieben

Die Landeszentrale für politische Bildung hat den Bremer Jugendpreis „Dem Hass keine Chance“ erneut ausgeschrieben. Der Wettbewerb für das Jahr 2024 stehe unter dem Motto „Setzt Euch ein für Eure Rechte!“, teilten die Initiatoren am Freitag mit. „Aufgrund des Krieges in Nahost und der Zunahme von antisemitischen und fremdenfeindlichen Vorfällen, akzeptieren wir auch Beiträge, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzen“, hieß es.

Bis zum 31. März kommenden Jahres können Beiträge abgegeben werden. Der inhaltlich freie Rahmen des Wettbewerbes reicht von der Auseinandersetzung mit historischen Themen wie dem Nationalsozialismus über aktuelle oder anhaltende Probleme wie Gewalt oder Fremdenfeindlichkeit bis hin zu Vorstellungen über Zukunftswünsche. „Der Wettbewerb möchte im kommenden Jahr den 75. Geburtstag unserer Verfassung nutzen, um an die Wichtigkeit der Menschenwürde zu appellieren und sich gegen Diskriminierung einsetzen“, erklärte Tobias Peters von der Landeszentrale.

Auch die Festschreibung der weltweit geltenden Kinderrechte 1989 spielt diesmal eine Rolle. Ziel ist es, junge Menschen zu ermuntern, kreative Ideen gegen Hass und Gewalt zu entwickeln und Zivilcourage zu zeigen, wie die Landeszentrale mitteilte. Für einzelne Projekte werden bis zu 1.500 Euro vergeben.

Der Wettbewerb um den Jugendpreis des Bremer Senats wird seit 1989 alljährlich veranstaltet. Er wurde begründet, nachdem damals Rechtsextreme nach den Landtagswahlen in die Bremische Bürgerschaft eingezogen waren. Preise werden von unterschiedlichen Institutionen gesponsert.

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