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Black-Friday: Ministerin Bernhardt warnt vor Fakeshops

Mit Blick auf das Shopping-Event Black Friday warnt Mecklenburg-Vorpommerns Verbraucherschutzministerin Jacqueline Bernhardt (Linke) vor kriminellen Fakeshops im Internet. Die Betrugsversuche würden dreister und täuschend echter, wie ihr Ministerium am Sonntag mitteilte. Fakeshops würden seriösen Online-Shops zum Verwechseln ähnlich sehen. „Vorsicht ist vor allem geboten, wenn Angebote im besonderen Maße günstig sind und die Shops von außerhalb der EU locken“, sagte Bernhardt.

Woher der Anbieter stamme, stehe im Impressum. „Ist kein Impressum vorhanden oder sind weder Adresse noch Kontaktmöglichkeit in Deutschland oder der EU benannt, ist Skepsis geboten“, sagte Bernhardt. Sie rät: Lieber zweimal checken als sich einmal über kriminelle Abzocke ärgern.

Geprüft werden könne der Online-Anbieter auch im Fake-Shop-Finder der Verbraucherzentrale, sagte die Ministerin. Bundesweit seien bei den Verbraucherzentralen 2024 mehr als 10.000 Beschwerden eingegangen, für die ersten drei Quartale diesen Jahres seien es bereits rund 8.000 Beschwerden. Seit 2020 würden die Zahlen der Fakeshops kontinuierlich steigen, hieß es von der Verbraucherzentrale MV.