Bischof Voderholzer bleibt Synodalem Ausschuss weiter fern

Weiter Distanz: Der Synodale Ausschuss muss erneut ohne den Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer auskommen. Worum es dem Gremium im November geht.

Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer wird weiterhin nicht am Synodalen Ausschuss teilnehmen. Das berichtete die Mittelbayerische Zeitung am Dienstag unter Berufung auf einen Sprecher der Diözese. Da Voderholzer nicht Mitglied im außerhalb der Deutschen Bischofskonferenz organisierten Trägerverein des Synodalen Ausschusses sei, könne er auch nicht an einer Sitzung des Gremiums teilnehmen.

Der Synodale Ausschuss tagt am 21. und 22. November in Fulda und befasst sich dabei vor allem mit einer Satzung für ein bundesweites Nachfolgegremium. Er war aus dem Reformprozess Synodaler Weg der katholischen Kirche in Deutschland hervorgegangen. Neben Voderholzer hatten auch der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki, Passaus Bischof Stefan Oster und der ehemalige Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke nicht an den bisherigen Beratungen des Synodalen Ausschusses partizipiert.

Seit dem Rücktritt von Bischof Hanke im Juni führt Diözesanadministrator Alfred Rottler die Diözese Eichstätt bis zur Ernennung eines neuen Bischofs. Damit ist im Frühjahr 2026 zu rechnen. Rottler hatte bereits im September angekündigt, er wolle der kommenden Sitzung des Synodalen Ausschusses fernbleiben. Weil sich das Bistum bisher nicht an diesem Prozess beteiligt habe, solle der neue Bischof über die künftige Positionierung der bayerischen Diözese entscheiden.

Bei der sechsten Synodalversammlung des Synodalen Weges vom 29. bis 31. Januar 2026 will Rottler hingegen vertreten sein. Dort wird die Umsetzung der Ergebnisse des Synodalen Wegs überprüft. Bei diesem Format hatte auch der ehemalige Eichstätter Bischof Hanke teilgenommen.

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