Hamburg. Ihr eigener Religionsunterricht hat bei der Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs den Wunsch bestärkt, Pastorin zu werden. Durch ihren Religionslehrer habe sie einen tieferen Zugang zur Bibel bekommen, "er hat mir klar gemacht, dass in der Bibel Menschheitsgeschichte steht", sagte sie im "Reli-Dome" an der Hauptkirche St. Petri. Das lilafarbene Kuppelzelt machte im Rahmen der Kampagne "Raum für Fragen. Mein Religionsunterricht" Station in der Hansestadt. Dort sprach die Bischöfin mit Hamburger Schülern und Lehrern.
Auf die Frage der Bischöfin, was ihnen an ihrem Religionsunterricht besonders gut gefalle, antworteten die Schüler, dass auch ethische Themen wie Sterbehilfe und Präimplantationsdiagnostik behandelt würden. Außerdem würde viel diskutiert. Und gerade im "Hamburger Modell" würden alle Religionen behandelt. "Ich habe dort von Glaubensrichtungen erfahren, von denen ich vorher noch nie gehört hatte", sagte eine Schülerin.

