Die Berlinale hat ihre Jury-Besetzungen für die kommenden Filmfestspiele bekannt gegeben. Über die Vergabe des Goldenen und der Silbernen Bären im Wettbewerb entscheiden unter Vorsitz von Wim Wenders Min Bahadur Bham (Nepal), Bae Doona (Südkorea), Shivendra Singh Dungarpur (Indien), Reinaldo Marcus Green (USA), Hikari (Japan) und Ewa Puszczynska (Polen), wie die Berlinale am Mittwoch mitteilte.
Den Preis für das beste Spielfilmdebüt wird eine dreiköpfige Jury, bestehend aus Frédéric Hambalek, Sofia Alaoui (Marrokko) und der polnisch-kanadischen Festivaldirektorin Dorota Lech vergeben. Die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung wird an einen der Filme in der Sektion „Perspectives“ vergeben.
Über die besten Kurzfilme der „Berlinale Shorts“ werden der syrische Filmemacher Ameer Fakher Eldin, der österreichische Kulturjournalist Stefan Grissemann sowie die Künstlerin und Autorin Garbiele Stötzer entscheiden. Zudem werde ein Regietalent mit 20.000 Euro gefördert.
Der Dokumentarfilmpreis wird von einer dreiköpfigen Jury, bestehend aus dem Regisseur Lemohang Mosese (Lesotho), der US-Filmwissenschaftlerin B. Ruby Rich und dem indischen Filmemacher Shaunak Sen, vergeben. Der Preis ist mit 40.000 Euro dotiert.
Die Berlinale findet vom 12. bis zum 22. Februar statt. Insgesamt sind dieses Jahr 276 Filme zu sehen. Zwei Preise stehen bereits fest: der Goldene Ehrenbär für Schauspielerin Michelle Yeoh und die Berlinale Kamera für den Komponisten Max Richter.