Bayern richtet vier neue Exzellenz-Studiengänge ein

Neue Chancen für Top-Studierende: Vier bayerische Universitäten starten neue Elite-Studiengänge. Welche Standorte dabei sind und was sie in welchem Fachbereich bieten.

Ab dem Wintersemester 2026/27 können Studierende an vier bayerischen Universitäten neue Elitestudiengänge absolvieren. Das gab das Wissenschaftsministerium am Freitag in München bekannt. Die Studiengänge aus den Bereichen Natur- und Ingenieurwissenschaften, Mathematik und Informatik richteten sich an besonders begabte Studierende und entsprächen "in höchstem Maße" den Kennzeichen von Elitestudiengängen, heißt es. Vor allem die individuelle Betreuung, moderne Lehr- und Lernformen und weitreichende Zusatzangebote machten sie attraktiv.

In Kooperation der Universitäten in Bayreuth und Würzburg können die Studierenden sich zukünftig in "Ecological Forecasting" etwa mit der Vorhersage und Modellierung von Auswirkungen des globalen Wandels auf die Umweltsysteme beschäftigen. Außerdem bietet die Uni Würzburg den Masterstudiengang "Emerging Educational Technologies for Science Technology Engineering Mathematics" an. Dieser befasst sich mit der Verknüpfung von technologischer Kompetenz, fachdidaktischem Wissen und Unterrichtspraxis angesichts des digitalen Wandels in der Bildung.

Die Technische Universität München und die Universität Erlangen-Nürnberg kooperieren im Studiengang "AI in Biomedicine", der die Studierenden zu Innovationen Künstlicher Intelligenz in der Biomedizin und im Gesundheitsbereich befähigen soll. Und schließlich widmet sich der Studiengang "Earth System Dynamics and Evolution" an den Universitäten Bayreuth und Erlangen-Nürnberg dem Erdsystem, um Umweltprozesse vorhersagen und managen zu können.

Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume (CSU) sagte, die Elitestudiengänge seien gleich in dreifacher Hinsicht exzellent: "Exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bilden unter exzellenten Bedingungen exzellente Studierende aus. Kluge Köpfe sind unsere wertvollste Ressource." Die Studiengänge seien somit "Ideenschmieden für die Zukunft unserer Gesellschaft". Der Freistaat gibt den Angaben zufolge dafür 12 Millionen Euro.

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