Papenburger Grundschule gewinnt Hob-Preis und erhält 25.000 Euro

Die Grundschule Kirchschule in Papenburg hat einen der beiden Hauptpreise des diesjährigen Hob-Preises der Stiftung Kinderförderung von Playmobil gewonnen. Der andere Hauptpreis ging an die Antoniushaus-Schule in Marktl am Inn, wie die Stiftung am Dienstag im fränkischen Zirndorf mitteilte. Beide Preise sind mit 25.000 Euro dotiert.

Außerdem wurden 20 Regel- und Förderschulen aus ganz Deutschland mit einem Anerkennungspreis und je 10.000 Euro ausgezeichnet, so auch die Maria-Sibylla-Merian-Grundschule in Burgwedel und die Schule Schönebeck in Bremen. Der Hob-Preis, der zum zweiten Mal vergeben wurde, würdigt besonders kreative Konzepte im Schulalltag. In diesem Jahr stand das Thema „Soziales Miteinander“ im Fokus.

Die Kirchschule in Papenburg wurde für ihr Konzept „Wertschätzendes Miteinander“ ausgezeichnet. Dieses umfasst den Angaben zufolge unter anderem soziale Kompetenztrainings, Streitschlichter sowie ein Schulhund, der für eine positive Atmosphäre sorgen soll.

Im kommenden Schuljahr sei eine weitere Ausschreibungsrunde des Hob-Preises geplant, sagte Andrea Möhringer, Vorständin der Stiftung. Die Stiftung Kinderförderung von Playmobil wurde 1995 von Horst Brandstätter (1933-2015) gegründet. Er war Inhaber der Horst Brandstätter Group, zu der auch die Marke Playmobil gehört. Ziel der gemeinnützigen Stiftungsarbeit ist es nach eigenen Angaben, Kindern und Jugendlichen eine gesunde körperliche, geistige und seelische Entwicklung zu ermöglichen.

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