Artikel teilen:

Barbie, Oppenheimer und vieles mehr – Neues Filmjahrbuch 2023/24

Von “Barbenheimer” über das “Lehrerzimmer” bis “Anatomie eines Falls” – das neue Filmjahrbuch hat nicht nur die Blockbuster im Blick. Über 1.400 neue Filme werden kurz besprochen, aber auch Themen wie der Autorenstreik.

2023 war das Jahr von “Barbenheimer”. Das Phänomen um den Doppelerfolg von “Barbie” und “Oppenheimer” brachte den Kinos neben hohen Zuschauerzahlen die langersehnte öffentliche Aufmerksamkeit zurück. Doch 2023 erschöpfte sich filmisch keineswegs in diesem Aufschlag. Daran erinnert der neue Jahresband 2023/2024 des “Lexikons des Internationalen Films”. Das vom Portal filmdienst.de und der Katholischen Filmkommission herausgegebene Werk ist ab sofort erhältlich.

Auf das Cover hat es Park Chan-wooks verrätselter Noir-Thriller “Die Frau im Nebel” geschafft, der zu den herausragenden Arthouse-Hits des Jahres gehörte. Denn an Filmen mit hohem Anspruch fehlte es 2023 nicht, wie auch die Bestenliste der filmdienst.de-Kritiker belegt: Neben US-Filmen wie “Tar” und Festivalhits wie “Anatomie eines Falls” haben dort auch ambitionierte deutsche Werke wie “Das Lehrerzimmer” und “Roter Himmel” ihren Platz gefunden.

Zusätzlich zu diesen Übersichten und Bestenlisten lässt eine ausführliche Chronik wichtige Ereignisse im Filmbereich Revue passieren. Sie zeigt, wie diese von gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen keineswegs zu trennen sind. Da geht es etwa um den monatelangen Streik der Hollywood-Drehbuchautoren, aber auch um das ewige deutsche Streitthema Filmförderung.

Das Jahrbuch liefert Informationen und Rezensionen zu mehr als 1.400 der wichtigsten neuen Filme und Serien. Außerdem beleuchtet es filmhistorische Themen wie die Faszination des Kinos für die Atombombe oder neuere Trends wie die wachsende Zahl von Filmerzählungen aus der Sicht von Mädchen und jungen Frauen. Porträts und Interviews heben herausragende Kinofilme des Jahres wie “The Whale” und “Die Theorie von Allem” hervor. Hinzu kommen Nachrufe auf verstorbene Kinogrößen von William Friedkin bis zu Terence Davies.

Weitere Orientierung bieten die Übersichten wichtiger Filmpreise – inklusive der Fülle ökumenischer, katholischer, protestantischer und interreligiöser Auszeichnungen.