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Bamberg richtet Eröffnungsfeier zum Tag des offenen Denkmals aus

Das über 1.000-jährige Bamberg ist ein Beispiel für eine auf frühmittelalterlicher Grundstruktur entwickelte mitteleuropäische Stadt. Ihre Baudenkmäler haben europäischen Rang. Deshalb wird sie Gastgeber des Denkmaltags.

In Bamberg soll im September die zentrale Eröffnung des Tags des offenen Denkmals stattfinden. Die fränkische Unesco-Welterbestadt werde am 13. September Austragungsort für zentrale Eröffnungsfeier sein, teilte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz am Donnerstag in Bonn mit. 2025 war die Kulturaktion im thüringischen Gera eröffnet worden.

Bamberg sei ein positives Beispiel aktiver Denkmalpflege, hieß es zur Begründung. Mit der 2003 gegründeten Stiftung Weltkulturerbe Bamberg unterstütze die Stadt private Eigentümer und Kulturprojekte nachhaltig. Wissenschaftliche Exzellenz biete seit 2012 der eigenständige Lehrstuhl für Denkmalpflege an der Universität Bamberg, ergänzt durch das Kompetenzzentrum für Denkmalwissenschaften und Denkmalpflege.

Die Stiftung verwies auch auf Denkmale wie den Bamberger Dom, das Brückenrathaus oder die Alte Hofhaltung. Sie stünden exemplarisch für die Vielfalt erhaltenswerter Bauwerke. Die Bamberger Altstadt wurde 1993 auf die Unesco-Welterbeliste aufgenommen und zählt zu den größten Flächendenkmalen Deutschlands.

“Das über 1.000-jährige Bamberg ist ein hervorragend erhaltenes Beispiel für eine auf frühmittelalterlicher Grundstruktur entwickelte mitteleuropäische Stadt”, so die Denkmalschützer.

Der Tag des offenen Denkmals steht in diesem Jahr unter dem Motto “Netzwerke: Denkmale und Infrastruktur”. Bundesweit beteiligten sich in den vergangenen Jahren jeweils mehr als 6.000 Denkmale an dem Aktionstag. Seit 1993 wird er von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, koordiniert.