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Ausstellung zur Geschichte von Sinti und Roma in Rheinland-Pfalz

Die Ausstellung „Ermordet, ausgegrenzt und stigmatisiert: Sinti und Roma in Rheinland-Pfalz“ ist ab dem 21. Januar in Mainz im Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau zu sehen. Studierende des Historischen Seminars der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hätten sich im Sommersemester 2025 mit der Geschichte von Sinti und Roma in Rheinland-Pfalz beschäftigt. Die Ergebnisse des vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit geförderten Projektes werden eine Woche lang präsentiert, teilte die Uni am Montag mit.

In der Posterausstellung gehe es unter anderem darum, welche Erfahrungen die Überlebenden des nationalsozialistischen Völkermords nach 1945 machten, welche Ausschlüsse sie bei der „Wiedergutmachung“ erlebten, wo Antiziganismus im Alltag fortbestand und wie sich allmählich eine Erinnerungskultur ausprägte.

Mit einem Grußwort von Ministerpräsident Alexander Schweitzer wird die Ausstellung am 20. Januar eröffnet. Zudem werden ein Vertreter des Landesverbands der Sinti und Roma, der Antiziganismus-Beauftragte des Landes Rheinland-Pfalz, Michael Hartmann, sowie die Ausstellungsverantwortliche Miriam Breß sprechen. Eine studentische Mitarbeiterin wird durch die Ausstellung führen.