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Ausstellung zu Karl Hagemeister in Potsdam

Einen Einblick in das Schaffen des brandenburgischen Impressionisten und Mitbegründers der Berliner Secession, Karl Hagemeister (1848-1933), bietet ab Samstag das Potsdam-Museum – Forum für Kunst und Geschichte. Die Ausstellung trägt den Titel „Karl Hagemeister. Die Natur ist groß – jahreszeitliche Impressionen“ und ist bis zum 28. Juli zu sehen. Im Mittelpunkt der Präsentation steht die jüngste Neuerwerbung, das überlebensgroße Gemälde „Verschneiter Birkenwald an einem Bachlauf“ (1891/93).

Das Potsdamer Museum besitzt die zweitgrößte Sammlung Hagemeisters. Neben Künstlern wie Lovis Corinth und Max Liebermann gilt er als einer der Erfinder des deutschen Impressionismus. Die Sonderausstellung zeigt den Bestand des Hauses, thematisch gruppiert nach jahreszeitlichen Bezügen.

Für Kuratorin Hendrijke Warmt, die auch das Werkverzeichnis erarbeitet hat, markiert die jüngste Neuerwerbung eine Zäsur im Schaffen des Künstlers in seiner Hinwendung zum Impressionismus. „Hagemeister ist ein Aushängeschild für das Potsdam-Museum“, betonte Direktor Thomas Steller, der sich über den Erwerb von 2022 freut, der mithilfe des brandenburgischen Kulturministeriums sowie der Kulturstiftung der Länder und der Ernst von Siemens Kunststiftung finanziert wurde.

Zu den weiteren Höhepunkten der Schau gehören drei frisch restaurierte Bilder, darunter eine Arbeit, die erstmals in einer Ausstellung zu sehen ist. Mit 16 Ölbildern und fünf Pastellen sowie einer Auswahl aus dem Konvolut von 76 Zeichnungen ist fast der gesamte Hagemeister-Bestand des Hauses zu sehen.