Ausstellung “Impossible” zeigt die Macht des Imaginären

Sehen und Staunen: Mit der Ausstellung „Impossible“ will das Museum Frieder Burda in Baden-Baden der Macht des Imaginären huldigen. Präsentiert würden Kunstwerke, die das Unmögliche als alternatives Modell einer zunehmend trügerischen Realität vorstellten, teilte das Museum am Freitag mit. Kunst könne nicht nur Orte und Zeiten, sondern auch die Proportionen der Dinge und ihre Zusammenhänge verschieben und neu komponieren. Die Schau wird am Freitagabend eröffnet und geht bis 26. Mai.

Medialisierung und Digitalisierung befeuerten unerschöpfliche Bildfantasien, hieß es weiter. Die Ausstellung verfolge verschiedene Linien freier künstlerischer Vorstellungskraft, sowohl im Bild als auch im Film wie im Raum. Die von Alexander Timtschenko kuratierte Schau zeige Künstler wie Yves Klein, Sigmar Polke und Fotografen wie Jeff Wall, Thomas Demand und Andreas Gursky.

Diese gingen ungewöhnliche Wege der Bilderfindung und stellten die Zeit- und Größenwahrnehmung infrage, so das Museum. So lasse der belgische Künstler Wim Delvoye einen Truck im Stil der Gotik vorfahren, sein Landsmann und Videokünstler David Claerbout einen Baum rückwärts wachsen. Der Fotograf Andreas Gursky banne in seinen monumentalen Bildpanoramen von Formel-1-Rennen den Geschwindigkeitsrausch auf die Wand.

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