Rund um das Osterfest wird in Deutschland traditionell für Frieden demonstriert. “Die diesjährigen Ostermärsche finden in Zeiten extremer Zuspitzungen statt”, heißt es jetzt in einem Aufruf.
“Friedensfähig statt kriegstüchtig” – das ist das Motto der bevorstehenden Ostermärsche, zu denen am Sonntag Friedensinitiativen aufgerufen haben. Sie wenden sich unter anderem gegen eine “europäische Aufrüstung”, neue US-Raketen in Deutschland, Waffenlieferungen an Israel und eine “Kriegsverlängerung” in der Ukraine. Die Gruppen wollen stattdessen Abrüstungsverhandlungen, Diplomatie, Mittel für Soziales und Gesundheit sowie “zivile Konfliktbearbeitung” statt Wehrdienst.
“Die diesjährigen Ostermärsche finden in Zeiten extremer Zuspitzungen statt”, heißt es in dem Aufruf. “Die anstehenden Ostermärsche sind notwendig, um die Gesamtheit gesellschaftlicher Probleme in den Zusammenhang von Aufrüstung und Kriegsvorbereitung zu stellen.”
Traditionell finden rund um Ostern in zahlreichen deutschen Kommunen Ostermärsche statt. Im vergangenen Jahr war der Karsamstag mit rund 70 Veranstaltungen bundesweit der Höhepunkt der damaligen Kampagne. Zugleich hatten Bundespolitikerinnen und -politiker wie unter anderen Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) vor einseitiger Parteinahme in Konflikten gewarnt.