Zum Start des diesjährigen Treffens der Menschen mit Armutserfahrung fordert das Organisationsteam eine respektvollere Debatte. „Menschen mit Armutserfahrung werden gesellschaftlich abgewertet“, heißt es in einer Erklärung. „Dabei ist Armut Ausdruck struktureller Not und Ungleichheit.“ Nötig sei „Ermutigung statt Armen-Bashing“, erklärte das Organisationsteam.
Bei dem dreitägigen Treffen in Berlin diskutieren Menschen mit Armutserfahrung bis einschließlich Samstag über Themen wie psychische Beeinträchtigung, Ernährung sowie Kinder- und Jugendarmut. Die Veranstaltung findet unter dem Dach der Nationalen Armutskonferenz statt, einem Netzwerk von Organisationen, zu dem unter anderem Diakonie und Caritas, der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe gehören.
