Die Bundesagentur für Arbeit (BA) will Geflüchtete aus der Ukraine auch nach dem geplanten Wechsel vom Bürgergeld zu Asylbewerberleistungen bei der Jobsuche unterstützen. „Wir haben uns als Bundesagentur für Arbeit nicht um diese Umstellung beworben“, sagte BA-Vorstand Daniel Terzenbach dem Evangelischen Pressedienst (epd). Wenn es aber politisch so entschieden werde, dann „ist uns wichtig, dass wir an die Erfolge anknüpfen können und viele Menschen auch in dieser schwierigen konjunkturellen Phase in Arbeit bringen“.
Anders als andere Geflüchtete bekommen Menschen aus der Ukraine direkt nach ihrer Ankunft in Deutschland Bürgergeld und dürfen auch gleich eine Arbeit aufnehmen. Sie werden dabei von den Jobcentern betreut. Im Koalitionsvertrag haben CDU, CSU und SPD allerdings vereinbart, diese Regelung zu beenden. Ukrainerinnen und Ukrainer, die nach dem 1. April 2025 nach Deutschland kamen und kommen, sollen kein Bürgergeld, sondern stattdessen die niedrigeren Asylbewerberleistungen bekommen.
