Anstieg bei Solaranlagen schwächt sich ab

Der Ausbau von Solaranlagen in Deutschland geht weiter, wenn auch langsamer. Ende 2025 waren knapp 4,8 Millionen Anlagen installiert.
Anstieg bei Solaranlagen schwächt sich ab
Fast fünf Millionen Solaranlagen liefern Strom in Deutschland – doch das Wachstum stagniert
Imago/photothek

Auf deutschen Dächern stehen zunehmend mehr Solaranlagen, doch der Anstieg hat sich abgeschwächt. Zum Jahresende 2025 waren auf Dächern und Grundstücken hierzulande knapp 4,8 Millionen Photovoltaikanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt rund 106.200 Megawatt installiert, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das war ein Plus von 17,6 Prozent binnen eines Jahres bei der Zahl der Anlagen. Ende 2024 hatte das Plus bei den Photovoltaikanlagen noch bei 27,7 Prozent gelegen.

China bleibt Hauptlieferant für Solaranlagen

Die Importe von Solaranlagen gingen im Jahr 2025 zurück, und zwar um 7,8 Prozent auf einen Wert von 1,8 Milliarden Euro. Die weitaus meisten Einfuhren (88 Prozent) kamen aus China. Die Statistiker erfassten für ihre Bilanz nach eigenen Angaben alle Photovoltaikanlagen, die in die Netze der öffentlichen Versorgung einspeisen und über einen Zähler für den eingespeisten Strom misst. Kleinere Anlagen wie Balkonkraftwerke fielen in der Regel nicht darunter.

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