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Anhaltische Landeskirche veröffentlicht Osterwort

Als Zeichen des Friedens und der Hoffnung hat die Evangelische Landeskirche Anhalts die Osterbotschaft bezeichnet. Oberkirchenrat Matthias Kopischke sprach in seinem am Freitag veröffentlichten Osterwort von einer „besonderen Zusage in einer Zeit voller Krisen.“ Er verwies in diesem Zusammenhang auf Kriege, die Zunahme antisemitischen, menschenverachtenden und intoleranten Denkens und die zunehmende Komplexität der Welt. Dies alles mache Menschen Angst, insbesondere Kindern und Jugendlichen.

Die Osterbotschaft spende aber nicht nur Hoffnung. Sie sei auch Aufforderung zum Handeln. „Wir sind aufgefordert, tätig zu werden, indem wir durch unser konkretes Handeln etwas für den Frieden tun, indem wir uns durch unser Reden und Tun gegen Menschenverachtung und Intoleranz wenden“, sagte Kopischke. Er fügte hinzu: „Lassen wir unseren christlichen Glauben und damit das Gebot der Nächstenliebe, des Friedens und der Toleranz in unserem Alltag lebendig werden.“

Christinnen und Christen seien aufgefordert, den Mut nicht zu verlieren, trotz aller Schwierigkeiten Menschlichkeit zu bewahren und am Glauben festzuhalten.

Die Evangelische Landeskirche Anhalts ist mit rund 26.000 Mitgliedern die kleinste der 20 deutschen Landeskirchen. Oberkirchenrat Matthias Kopischke vertritt aktuell den in den Ruhestand gewechselten Kirchenpräsidenten.