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Aktion Hoffnung wirbt für “Green Friday statt Black Week”

Zum sogenannten „Black Friday“ am Freitag, an dem der Handel mit Rabattaktionen wirbt und Rekordumsätze erwartet, wirbt die katholische Aktion Hoffnung stattdessen für einen „Green Friday“. Kleidung solle so lange wie möglich im Kreislauf bleiben und damit einen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung leisten, teilte der Verein am Montag in Stuttgart mit und warb dafür, weniger und bewusster zu konsumieren. „Fast Fashion“ überflute den Markt und gefährde mittlerweile die gesamte, über Jahrzehnte aufgebaute Alttextilerfassung.

Gebrauchte Kleidung bedeute keine neuen Rohstoffe, weniger neue Emissionen und keinen zusätzlichen Wasserverbrauch. Immer mehr Kleidung werde produziert, aber immer weniger lasse sich hochwertig weiterverwerten. Die Aktion Hoffnung setzt daher verstärkt auf lokale Wiederverwendung. Das spiegle sich in den eigenen Secondhandläden, „Secontiquen“ genannt, wider. Sie sind aktuell in Aalen, Albstadt, Nürtingen, Schwäbisch Hall, Stuttgart und Ulm zu finden.

Jeder Einkauf unterstütze weltweit soziale Projekte. Im Jahr 2024 stellt die Aktion Hoffnung nach eigenen Angaben durch Sammlungen und Verkaufsaktivitäten rund 375.000 Euro für nachhaltige Sozialprojekte bereit. (3018/24.11.2025)