Artikel teilen:

Ärzteschaft für Handyverbot an Schulen

Weniger Bildschirmzeit in der Schule – dafür setzt sich die Bundesärztekammer ein. Schüler sollten ihre Handys morgens abgeben, zum eigenen Schutz.

Die Bundesärztekammer befürwortet ein Handyverbot an Schulen. Denkbar sei etwa ein Verbot bis zum 16. Geburtstag, sagte Kammer-Präsident Klaus Reinhardt am Freitag in Berlin. Schülerinnen und Schüler könnten ihre Handys morgens abgeben und am Ende des Schultags wieder abholen, so seine Empfehlung.

Aktuelle Studien zeigten, dass sich übermäßige Handynutzung negativ auf die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen auswirke, gab Reinhardt zu bedenken. Deshalb sei ein deutlich kritischerer Ansatz zum Gebrauch in der Schulzeit ratsam. Der Mediziner verwies auf entsprechende Initiativen in anderen Ländern.