Die Bundesregierung schiebt Straftäter nach Afghanistan ab. Am Morgen des 18. Juli sei ein Flugzeug mit „schweren und schwersten Straftätern“ an Bord gestartet, sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) im „Morgenmagazin“ der ARD. An der Vorbereitung des Fluges von Leipzig/Halle nach Kabul seien „strategische Partner“ beteiligt gewesen, konkret nannte Dobrindt Katar. Nach Angaben seines Ministeriums werden mit dem Flugzeug 81 afghanische Männer abgeschoben.
Diese seien vollziehbar ausreisepflichtig und in der Vergangenheit strafrechtlich in Erscheinung getreten. Der Innenminister betonte, schwere Straftäter hätten kein Aufenthaltsrecht in Deutschland.
