Insgesamt 70 Menschen sind im vergangenen Jahr in Nordrhein-Westfalen an den Folgen einer HIV-Infektion gestorben. Die Zahl sei im Vergleich zum Jahr davor um 4,5 Prozent gestiegen, erklärte das Statistische Landesamt (IT.NRW) am Freitag in Düsseldorf anlässlich des Welt-Aids-Tages (1. Dezember). Es seien drei Todesfälle mehr als 2023 gewesen, aber 51 weniger als 2014.
Mit einem Anteil von rund 78,6 Prozent starben 2024 laut Statistik deutlich mehr Männer als Frauen an HIV-Infektionen. Im Schnitt habe das Sterbealter bei knapp 57,1 Jahren gelegen. Zehn Jahre zuvor hatte es mit 53,8 Jahren um gut drei Jahre niedriger gelegen.
Nach einem Anstieg in den vergangenen Jahren sei das Sterbealter jedoch wieder gesunken. So lag es 2021 mit 60,0 Jahren fast drei Jahre über dem aktuellen Wert, wie die Landesstatistiker mitteilten. 2023 hatte das Sterbealter 58,8 Jahre betragen.