Umweltschützer ziehen zum 40-jährigen Bestehen des Nationalparks Wattenmeer in Schleswig-Holstein eine gemischte Bilanz. Trotz des stark verbesserten Schutzes stehe das Wattenmeer durch die wirtschaftliche Nutzung und die Klimakrise unter großem Druck, teilten der WWF Deutschland und die Schutzstation Wattenmeer gemeinsam mit. Die Wasserfläche werde nahezu flächendeckend befischt, und es sei „eine besorgniserregende Abnahme einiger Tiere und Pflanzen zu verzeichnen“, hieß es.
Jüngst habe eine Studie der Universität Oldenburg „alarmierende Artenrückgänge“ im Wattenmeer belegt. Besonders die Krabbenfischerei beeinträchtige die Natur mit ihren Bodenschleppnetzen erheblich.
