Viele Ukrainerinnen und Ukrainer sind bei Eiseskälte derzeit ohne Strom und Heizung. Brüssel reagiert mit neuen Hilfen – auch für Geflüchtete im Nachbarland.
Die Europäische Kommission hat Soforthilfe in Höhe von 153 Millionen Euro für die Ukraine und ukrainische Geflüchtete in Moldau angekündigt. Hintergrund sind anhaltende russische Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur und Stromausfälle bei eisigen Temperaturen. Das teilte die Kommission am Donnerstag in Brüssel mit.
Rund 145 Millionen Euro sind für humanitäre Hilfe in der Ukraine vorgesehen, etwa für Nahrungsmittel, Unterkünfte und Zugang zu Wasser und Gesundheitsdiensten. Mit weiteren 8 Millionen Euro wird das ukrainische Nachbarland Moldau bei der Aufnahme von Geflüchteten unterstützt.
Zusätzlich stellen die Europäische Kommission und die Europäische Investitionsbank 50 Millionen Euro für den Energiesektor der Ukraine bereit. Die Mittel gehen an das staatliche Unternehmen Naftogaz und sollen helfen, die Wärme- und Energieversorgung für Haushalte, wichtige Einrichtungen und Unternehmen zu sichern.