180 Millionen Euro für Bayerns Dörfer

Der Freistaat Bayern hat im Jahr 2025 rund 180 Millionen Euro in die Entwicklung des ländlichen Raums investiert. Die Gelder stammen vom Land, dem Bund und der Europäischen Union, teilte Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) am Mittwoch in München mit. Der größte Teil der Summe, rund 120 Millionen Euro, floss den Angaben zufolge in die Dorferneuerung. Mit dem Geld wurden unter anderem Dorfgemeinschaftshäuser, Treffpunkte und kleine Betriebe wie Bäckereien oder Metzgereien unterstützt. Ein Schwerpunkt lag auf der Stärkung der Ortskerne, um den Flächenverbrauch zu reduzieren.

Etwa 55 Millionen Euro wurden für Maßnahmen in der Flur verwendet. Damit wurden ländliche Wege ausgebaut und Projekte zum Hochwasserschutz finanziert. Die Mittel dienten auch dazu, zersplitterte landwirtschaftliche Flächen neu zu ordnen und so die Arbeit für Landwirte zu erleichtern. Ein eigenes Förderprogramm unterstützte mit 1,4 Millionen Euro die Pflanzung von Streuobstbäumen. Rund 40.000 neue Bäume sollen die Artenvielfalt stärken.

„Wir investieren ganz bewusst dort, wo es den Menschen direkt zugutekommt“, sagte Ministerin Kaniber. Gleichzeitig würden die Produktionsbedingungen für die Landwirte verbessert. Die Förderung soll in den kommenden Jahren weitergehen: Für die Jahre 2026 und 2027 sind bereits jeweils 22,5 Millionen Euro aus einem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität eingeplant. (4080/01.01.2026)

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