15.000 Besucher bei Premiere des Musicals “Judith” in Dortmund

15.000 Besucher feiern die Premiere des Chormusicals „Judith und das Wunder der Schöpfung“ in Dortmund – ein musikalisches Plädoyer für Zusammenhalt und Hoffnung.
15.000 Besucher bei Premiere des Musicals “Judith” in Dortmund
15.000 Besucher erlebten in Dortmund das neue Chormusical „Judith“
Stiftung Creative Kirche

Das Chormusical „Judith und das Wunder der Schöpfung“ hat in Dortmund seine Premiere gefeiert. Dazu kamen rund 15.000 Menschen in die Westfalenhalle, wie die Stiftung Creative Kirche in Witten erklärte. Für das Stück haben Komponist Michael Herberger und Texter Kevin Schroeder die biblische Geschichte von Judith und Ammo mit der Suche nach Antworten auf aktuelle globale Probleme verknüpft. Neben professionellen Musicaldarstellern stand auch ein „Mega-Chor“ mit 3.000 Sängerinnen und Sängern auf der Bühne, begleitet von einem Live-Orchester.

Auch die stellvertretende nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin und Klimaschutzministerin Mona Neubaur (Grüne) war nach Dortmund gekommen. Das Stück beschäftige sich „mit den großen Herausforderungen unserer Zeit - Klimawandel, gesellschaftliche Spaltung und Migration“, sagte sie.

„Judith und das Wunder der Schöpfung“ spielt als ein ökumenisches Musicalprojekt in Dortmund (Stiftung Creative Kirche)

Musikproduzent Michael Herberger erklärte nach der Premiere, es gehe um Austausch und Miteinander trotz aller Konflikte. „Jeder Einzelne kann etwas beitragen, aber nur gemeinsam können wir wirklich etwas verändern.“

Musical "Judith" entstand in Zusammenarbeit mit EKD

Die Stiftung Creative Kirche hatte bereits in den vergangenen Jahren mit „Luther“ und „Bethlehem“ große Chormusicals realisiert. Das neue Projekt „Judith“ geht im Januar 2027 auf Deutschland-Tournee. Erste Station ist Mannheim, gefolgt von Hannover, Bonn, Stuttgart, und Nürnberg.

Das Musical ist ein ökumenisches Gemeinschaftsprojekt der Creativen Kirche unter anderem mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der westfälischen Kirche, dem Erzbistum Paderborn und dem Hilfswerk „Brot für die Welt“. Es wird auch vom NRW-Kulturministerium gefördert. 

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