Die Regierung unter Präsident Donald Trump hat die US-Entwicklungsbehörde USAID in eine ungewisse Zukunft gestürzt. Kritiker betrachten die Maßnahmen als rechtlich fragwürdig. Außenminister Marco Rubio sagte bei einem Besuch in El Salvador, er sei nun der kommissarische Leiter der Behörde. USAID müsse „in Übereinstimmung mit den nationalen Interessen und der Außereinigten Staaten handeln“.
In vielen Fällen habe die Behörde inb der Vergangenheit gegen die Interessen des Landes gehandelt. Manche Programme seien gut, doch „es gibt Dinge, bei denen wir große Fragen haben“. Im Jahr 2024 leistete USAID nach eigenen Angaben weltweit Hilfen im Umfang von 35 Milliarden US-Dollar. Größte Empfängerländer waren die Ukraine, der Kongo, Jordanien, Äthiopien, die Westbank und Gaza, der Sudan, Nigeria, Jemen, Afghanistan sowie der Südsudan.
Präsident Trump hatte am Sonntag erklärt, USAID werde von „ein paar radikalen Verrückten“ geleitet. Diese würden entlassen.
