Woidke: NS-Verbrechen nicht in Vergessenheit geraten lassen

Zum 80. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus am 8. Mai hat sich Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) für eine weitere intensive Erinnerungsarbeit ausgesprochen. Es dürfe keinen Schlussstrich unter das Kapitel des terroristischen Nationalsozialismus geben, erklärte Woidke am Donnerstag in Potsdam: „Das dürfen wir nicht zulassen. Denn das hieße, die monströsen Verbrechen des Nationalsozialismus in Vergessenheit geraten zu lassen.“

Das Wachhalten der Erinnerungen sei eine Basis unserer Demokratie und unserer Werte, betonte der Ministerpräsident: „Es ist unsere Verantwortung, dafür zu sorgen, dass sich Geschichte nicht wiederholt.“ Dazu sei das Erinnern unabdingbar, so Woidke.

Gemeinsam mit Berlins Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) wird der Ministerpräsident am 4. Mai an der zentralen Gedenkveranstaltung der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten zum 80. Jahrestag der Befreiung des KZ Sachsenhausen teilnehmen und dort reden. Am 8. Mai, dem Tag der Befreiung, wird Woidke zudem eine Rede bei der Gedenkveranstaltung des Landtages Brandenburg im Paulikloster in Brandenburg /Havel halten.

In den kommenden Tagen wird vielerorts in Brandenburg an die Befreiung von NS-Opfern erinnert, unter anderem am Samstag in der Gedenkstätte KZ-Außenlager Schlieben-Berga, am Sonntag in der Gedenkstätte Zuchthaus Brandenburg-Görden und am Montag in Tröbitz (Kreis Elbe-Elster). Dort wird an die Befreiung des sogenannten „Verlorenen Zugs“ erinnert.

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