Wissenschaftsjahr zur Medizin der Zukunft gestartet – 1.000 Aktionen

Medizin, KI, Vorsorge: Zum Start des Wissenschaftsjahrs wirbt Ministerin Bär für verständliche und anschauliche Gesundheitsforschung. Sie setzt Schwerpunkte bei Frauengesundheit und Volkskrankheiten.

Das Wissenschaftsjahr 2026 zur Medizin der Zukunft ist am Dienstag in Berlin eröffnet worden. "Wir wollen Forschung anschaulich machen, erklären und zeigen, dass es nichts Elitäres ist - sondern für alle 83 Millionen Bürgerinnen und Bürger", sagte Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) zum Auftakt. "Gute Medizin und Vorsorge sind wichtig, davon hängt Leben ab, und deshalb müssen wir Gesundheitsforschung priorisieren." Die Ministerin will bei der Förderung vor allem die Forschung zu Frauengesundheit stärken, die jahrelang vernachlässigt worden sei, sowie zu den Volkskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Demenz.

Im Rahmen des Wissenschaftsjahrs sind bundesweit rund 1.000 Veranstaltungen geplant. Dabei geht es um Fragen, wie in Zukunft Krankheiten behandelt werden und welche Ideen es für die medizinische Versorgung von morgen gibt, oder wie sich mit Künstliche Intelligenz (KI) und Biotechnologie Krankheiten früher erkennen lassen und Therapien entwickelt werden können.

Im Wissenschaftsjahr solle auch deutlich werden: "KI kann Leben retten", so Bär. Ferner gehe es beispielsweise um die Möglichkeiten in der Pflege durch technische Innovationen, wie etwa humanoide Roboter. Die Ministerin betonte, ein so hochtechnologisiertes Land wie Deutschland sollte "an der Spitze des Fortschritts marschieren", wenn es um gesundheitspolitische Fragen gehe, gerade bei Fragen der Frauengesundheit.

Das vom Ministerium veranstaltete Wissenschaftsjahr ist nach eigenen Angaben die größte bundesweite Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit.

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