Der Ökumenische Rat der Kirchen will weiterhin nach Einflussmöglichkeiten suchen, um auf ein Ende des Krieges in der Ukraine hinzuwirken. Man versuche, „Friedensinitiativen zu starten, die die Tür vielleicht wenigstens ein Stück weit öffnen können, damit endlich die Militärlogik überwunden wird und wir über Wege raus aus der Gewalt nachdenken können“, sagte der Vorsitzende des Zentralausschusses des Weltkirchenrates, der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, dem Kölner Bistumssender domradio.de.
„Wir müssen sehen, dass wir der Putin-Propaganda auch etwas entgegensetzen können, dass andere Informationen nach Russland reinkommen, dass wir die zivilgesellschaftlichen Möglichkeiten zu nutzen versuchen, um endlich aus dieser schrecklichen Gewalt herauszukommen“, sagte Bedford-Strohm weiter. Auch mit der russisch-orthodoxen Kirche, die Mitglied im ÖRK ist und deren Patriarch Kyrill den Angriffskrieg und den russischen Präsidenten Wladimir Putin unterstützt, wolle man im Gespräch bleiben.
