Der Liebesfilm "Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen?" orientiert sich am Stummfilmkino und an der Poesie des magischen Realismus. Im Mittelpunkt stehen ein Mann und eine Frau, die nur auf Umwegen zueinanderfinden.
In Zusammenarbeit mit filmdienst.de und der Katholischen Filmkommission gibt die KNA Tipps zu besonderen TV-Filmen:
Es ist Liebe auf den ersten Blick. als Lisa und Giorgi sich in der georgischen Stadt Kutaissi für einen kurzen Moment begegnen. Die Liebe erwischt sie so plötzlich, dass sie sogar vergessen, sich gegenseitig ihre Namen zu verraten. Bevor sie wieder ihrer Wege gehen, vereinbaren sie jedoch, sich am nächsten Tag wieder zu treffen.
Die beiden ahnen allerdings nicht, dass sie einem Fluch zum Opfer fallen, der sie dazu verdammt, am nächsten Tag mit einem völlig anderen Aussehen zu erwachen, so dass sie sich nicht wiederfinden sollen. Gelingt es ihnen dennoch, sich wiederzusehen? Und falls es ihnen gelingt, werden sie sich wiedererkennen?
Das Leben in der Stadt Kutaissi geht währenddessen weiter, die Straßenhunde streunen herum, die Fußballweltmeisterschaft beginnt und eine Filmcrew, die sich der Aufgabe verschrieben hat, die wahre Liebe zu finden, könnte Lisas und Giorgis Rettung sein.
Im Rückgriff auf das Stummfilmkino und die Poesie des magischen Realismus entfaltet sich ein Film der Abschweifungen und Ziellosigkeit, geheimnisvoll, lakonisch und wunderschön. Dabei geschehen allerhand wundersame Begebenheiten, die mitunter mit übernatürlichen Dingen zu tun haben, meistens aber im alltäglichen Leben wurzeln. Für sein wundersames Märchen von 2021 über die Liebe und die Geheimnisse des Lebens wurde Alexandre Koberidze unter anderem auch mit dem Preis der Deutschen Filmkritik ausgezeichnet.