Vertriebenenbund: Vertreibung weltweit ächten

Der Bund der Vertriebenen setzt sich für Frieden und Verständnis ein. Zum Tag der Heimat fordert er eine weltweite Ächtung von Vertreibung.

Zum "Tag der Heimat" dringt der Bund der Vertriebenen auf eine weltweite Ächtung von Vertreibung. "Aufgrund eigener leidvoller Erfahrungen fordern wir mit Nachdruck, Vertreibungen weltweit zu ächten und wirkungsvoll zu verhindern", sagte Verbandspräsident Bernd Fabritius der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Samstag. Doch auch heute müssten Menschen aufgrund von Krieg und Gewalt ihre Heimat verlassen. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei "ein unerträgliches Geschehen" für den Bund und seine Mitglieder. Dieser setze sich fortwährend für Frieden und gegenseitiges Verständnis ein.

Der Bund der Vertriebenen begeht am Samstag im Beisein von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) den Auftakt zum "Tag der Heimat" in Berlin. Die Feierlichkeit, zu der zahlreiche deutsche Heimatvertriebene, Flüchtlinge, Aussiedler und Spätaussiedler erwartet werden, steht unter dem Leitwort "Heimatvertriebene und Heimatverbliebene: Gemeinsam für ein friedliches Europa". Im Anschluss findet eine Kranzniederlegung statt.

Anlass für den alljährlichen Gedenktag "Tag der Heimat" ist die Unterzeichnung der Charta der deutschen Heimatvertriebenen im August 1950.

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