Die Union Evangelischer Kirchen (UEK) hat die vor 50 Jahren mit der Leuenberger Konkordie geschlossene Gemeinschaft zwischen lutherischen, reformierten und unierten Kirchen gewürdigt. Verbunden mit der Jahrestagung der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) kamen Vertreter der unierten Kirchen in Ulm zusammen. Rita Famos, Präsidentin der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz, nannte dabei das von der UEK beschlossene Aufgehen in der EKD biblisch und theologisch nur konsequent.
Zudem gelte es, Ressourcen zu schonen und gezielt einzusetzen, sagte Famos. In der Geschichte des Christentums seien kirchliche Vereinigungen und Gemeinschaften eine „Notlösung“. „Geschichtlich gibt es Kirche nur im Plural. Aber diese Diversität ist verbunden durch das biblische Zeugnis von der einen Kirche Jesu Christi“, sagte die Theologin.
