Die weltweite Flüchtlingshilfe ist laut der UNO-Flüchtlingshilfe dramatisch unterfinanziert. Tausende humanitäre Helferinnen und Helfer weltweit engagierten sich für Menschen auf der Flucht und riskierten dabei oft ihr eigenes Leben, erklärten UN-Organisationen anlässlich des Welttags der humanitären Hilfe. Fehlende politische Lösungen für Konflikte ließen den Bedarf steigen.
Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR hat nach eigenen Angaben allein 2022 35 Notsituationen ausgerufen und damit rund alle zehn Tage auf eine neue Krise reagiert. Der Einmarsch Russlands in der Ukraine habe die größte Vertreibungskrise in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg ausgelöst. Auch neue und wieder aufflammende Konflikte und Krisen etwa in Afghanistan, Pakistan, Myanmar oder in der afrikanischen Sahelzone hätten zum starken Anstieg der weltweiten Flüchtlingszahlen beigetragen.
Der Finanzbedarf sei auf knapp 10,8 Milliarden US-Dollar gestiegen. Bis Ende Mai habe der UNHCR nur 32 Prozent seines Gesamtbudgets von Unternehmen und Geberländern zur Verfügung gestellt bekommen.Morgen ist der Welttag der humanitären Hilfe. Doch was steckt eigentlich hinter dem Begriff? #Lesetipp #Servicetweet https://t.co/7spE1tP20U
— UNICEF Deutschland (@UNICEFgermany) August 18, 2023
