Umweltschutzverband: Leuchten im Garten bedrohen Artenvielfalt

Um Tiere nicht zu stören, empfiehlt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Baden-Württemberg, auf leuchtende Deko-Elemente im Garten und auf dem Balkon zu verzichten. Schon kleine Lichtquellen stören viele Tierarten, teilte der BUND Baden-Württemberg am Montag in Stuttgart mit. Die trendigen Solarleuchten, Lichterketten und LED-Fackeln seien für die Tierwelt ein großes Problem.

Tagaktive Tiere störe die Beleuchtung in ihrem Schlafrhythmus, hieß es weiter. Für nachtaktive Tiere sei selbst eine schwache Beleuchtung eine echte Bedrohung, da sie schon auf geringe Lichtquellen reagierten. Denn bis vor etwa 100 Jahren war die hellste Nachtbeleuchtung der Mond.

Wer den Garten oder Balkon verlässt, soll die Deko-Leuchten laut Mitteilung ausschalten. Eine Möglichkeit für weniger dauerhafte Lichtverschmutzung sei der Einsatz von Bewegungsmeldern. Die Leuchtstärke solle möglichst gering und die Farbe möglichst bernsteinfarben und damit insektenschonend sein, mit einer Farbtemperatur von 1700 bis 2200 Kelvin. Die Lampen sollten gut ausgerichtet und nach oben abgeschirmt werden, die Beleuchtung auf Wege und Treppen beschränkt. (1995/11.08.2025)

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