An 3.500 Schulen fehlen mehr als 15 Prozent der Lehrkräfte, wie der Verband Bildung und Erziehung in Düsseldorf mitteilte. Er stellte die repräsentative Befragung beim Deutschen Schulleiterkongress vor.
Zwei Drittel der befragten Schulleiterinnen und -leiter sprachen sich für mehr Personal aus - nicht nur bei den Lehrkräften, sondern auch als Stellvertretung, zur Unterstützung bei administrativen Aufgaben oder für multiprofessionelle Teams. Als stärkste Belastung wurden steigende Verwaltungsaufgaben genannt, ein stetig wachsendes Spektrum an Aufgaben sowie Entscheidungen der Politik, die nicht mit Blick auf den Schulalltag getroffen würden. "Es ist ein Fehler, die Expertise aus der Praxis nicht ausreichend in Entscheidungsprozesse einzubinden", kritisierte der NRW-Verbandvorsitzende Stefan Behlau.
