Wenn das Geld knapp wird, würden die meisten Deutschen am ehesten beim Ausgehen sparen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die die Stiftung für Zukunftsfragen in Hamburg veröffentlichte. 65 Prozent der Befragten gaben an, in einem solchen Fall am ehesten auf Restaurant-, Theater-, Kneipen- oder Kinobesuche zu verzichten. Das sind nach Angaben der Stiftung 5 Prozentpunkte weniger als noch vor zehn Jahren. 54 Prozent sagten, sie würden an Kleidung oder Accessoires sparen - ein Zuwachs um 14 Prozentpunkte. Auf den Plätzen drei und vier folgten Urlaubsreisen (53 Prozent; minus 9 Prozentpunkte) und Wochenendausflüge (42 Prozent; minus 15 Prozentpunkte).
Die gestiegene Bereitschaft, bei Mode zu sparen, kann laut der Stiftung durch eine zunehmende Sensibilität für Nachhaltigkeit und bewussten Konsum erklärt werden. Dagegen blieben Urlaub und Wochenendtrips für viele von zentraler Bedeutung für die eigene Lebensqualität. Auch in gefühlten Krisenzeiten werde darauf nur ungern verzichtet.
