Turbulente Abenteuer um ein unangepasstes Mädchen auf Klassenfahrt

ZDF zeigt "Mein Lotta-Leben - Alles Tschaka mit Alpaka"

Erst "Alles Bingo mit Flamingo!", jetzt "Alles Tschaka mit Alpaka". Junge Fans der Comic-Roman-Reihe "Mein Lotta-Leben" - und vielleicht auch deren Eltern - können sich auf eine zweite Verfilmung des Stoffs freuen.

In Zusammenarbeit mit filmdienst.de und der Katholischen Filmkommission gibt die KNA Tipps zu besonderen TV-Filmen:

Nach dem großen Erfolg des Kinderfilms "Mein Lotta-Leben - Alles Bingo mit Flamingo!" (2019) mussten die Fans der populären Comic-Roman-Reihe "Mein Lotta-Leben" bis 2022 auf eine Fortsetzung im Kino warten. Jetzt läuft "Mein Lotta-Leben - Alles Tschaka mit Alpaka" am Morgen des Ostermontags im ZDF.

Wieder dreht sich alles wieder um die elfjährige Lotta (Meggy Marie Hussong), die bei der Klassenfahrt nach Amrum mit einem französischen Austauschschüler, dem strengen Regiment der Klassenlehrerin, einer arroganten Mädchenbande und einem rätselhaften Zwischenfall klarkommen muss.

Erhalten geblieben ist erfreulicherweise der außergewöhnliche Erzählstil des ersten "Lotta"-Films. Dem war es vorbildlich gelungen, die literarische Tagebuchform der Vorlage ins filmische Medium zu überführen und an der Gedankenwelt der Protagonistin teilhaben zu lassen.

Die Protagonistin blickt als kecke Erzählerin dabei erneut immer mal wieder in die Kamera und durchbricht die vierte Wand, indem sie sich direkt ans Publikum wendet. Zum anderen kommentieren die ins Bild integrierten animierten Zeichnungen oft auf witzige Weise das filmische Geschehen oder Lottas schwankende Stimmungslagen.

Das Mädchen avanciert so im Handumdrehen zur starken Identifikationsfigur mit Ecken und Kanten. Die unangepasste Lotta wirkt dabei keineswegs so adrett wie viele Heldinnen in deutschen Kinderfilmen, die über sich hinauswachsen müssen. Wenn Lotta ihre Widersacherin Berenike angiftet oder die kleine Chanell anraunzt, ist schnell klar, dass sie durchaus auch ein kleines Miststück sein kann.

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