Tübinger Stiftskirche zeigt Kunstprojekt zum Glaubensbekenntnis

Die Stiftskirche Tübingen und die Andreas-Felger-Kulturstiftung laden am Sonntag (25. Mai) um 20 Uhr zu einem besonderen Bild-Klang-Wort-Projekt ein. Anlass sei das 1700-jährige Jubiläum des Nizänischen Glaubensbekenntnisses, teilte die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Tübingen am Dienstag mit. Friedemann Felger, Sohn von Andreas Felger, zeige eine Videoprojektion mit dem 19-teiligen CREDO-Zyklus seines Vaters. Der Stuttgarter Komponist und Organist Sebastian Bartmann spiele dazu die von ihm 2018 zu diesem Bilderzyklus komponierten Orgelwerke und Pfarrerin Barbara Hahn-Jooß lese Texte zum Glaubensbekenntnis.

Andreas Felger wurde am 1. Januar 1935 in Mössingen-Belsen am Fuß der Schwäbischen Alb geboren. Nach einer Lehre als Musterzeichner und einem Kunststudium arbeitete er zunächst als Designer in der Textilbranche. In den 70er Jahren verlegte er sein Schaffen ganz auf die Kunst. Von 1991 bis 2009 gehörte der Protestant Felger zur ökumenischen Lebensgemeinschaft „Jesus-Bruderschaft“ im Kloster Gnadenthal bei Limburg. 2002 rief er die „Andreas-Felger-Kulturstiftung“ zur Förderung zeitgenössischer Bildender Kunst ins Leben.

Große Bekanntheit erlangte Felger durch seine Illustrationen zur Jahreslosung, einem Bibelvers, der Christen ein Jahr lang begleitet. In vielen Kirchen und Gemeindehäusern haben diese jährlich wechselnden Drucke einen festen Platz. Außerdem hat er gemeinsam mit Autoren wie Anselm Grün, Franz Kamphaus und Joachim Wanke Bücher veröffentlicht. Seine Werke wurden in über 500 Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt. (1158/20.05.2025)

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