Papst Leo XIV. zeigt sich am Donnerstag schockiert vom Leid vieler Kinder überall auf der Welt. Darum ruft er Kinderschützer zu konkreten Schritten und Aktionsplänen auf.
Papst Leo XIV. hat einen intensiveren Einsatz für Kinderschutz gefordert. Als Tragödie bezeichnete er einen häufigen Mangel an Fürsorge ebenso wie bei der Erfüllung der Grundbedürfnisse. “Bedauerlicherweise stelle ich fest, dass sich die Situation der Kinder heute im vergangenen Jahr nicht verbessert hat; und es ist auch sehr besorgniserregend, dass es keine Fortschritte beim Schutz der Kinder vor Gefahren gibt”, sagte Leo XIV. bei einem Empfang von Kinderschützern am Donnerstag im Vatikan.
Man müsse sich fragen, ob die globalen Verpflichtungen für eine nachhaltige Entwicklung beiseite geschoben wurden angesichts so vieler Kinder, die immer noch in extremer Armut lebten, Missbrauch erlitten und gewaltsam vertrieben würden, so der Papst. Weiter prangerte er fehlende Bildung und Trennung von der eigenen Familie an. Die Kinderschützer rief er auf, konkrete Schritte und Aktionspläne zu entwickeln, “um den übergreifenden Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden”.