Asylbewerber aus sicheren Herkunftsstaaten werden in Thüringen nicht mehr in die Kommunen verteilt. Wie das Thüringer Migrationsministerium in Erfurt mitteilte, habe es eine entsprechende Weisung an das für die Verteilung von Geflüchteten zuständige Landesverwaltungsamt herausgegeben.
Dementsprechend verbleiben den Angaben zufolge Asylbewerber aus zunächst zehn Staaten so lange in Aufnahmeeinrichtungen des Freistaats, bis diese nach Abschluss ihres Asylverfahrens beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in ihre Herkunftsländer zurückgeführt werden. Von der Neuregelung betroffen seien Geflüchtete aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, Georgien, Ghana, Kosovo, Republik Moldau, Montenegro, Nordmazedonien, Senegal und Serbien.
