“Survival”-Schau fragt nach Lebensgrundlagen in Zeiten der Polykrise

In den Hamburger Deichtorhallen fragt von Sonnabend (18. Mai) an das Ausstellungsprojekt „Survival in the 21st Century“ nach den Grundlagen des Lebens im Zeitalter der Polykrise. Die von Georg Diez und Nicolaus Schafhausen in enger Abstimmung mit den Deichtorhallen entwickelte Schau beziehe dabei elementare Fragen von Ökologie, Technologie oder Spiritualität mit ein, teilten die Deichtorhallen mit. Die „School of Survival“ erweitere die rund 40 internationalen künstlerischen Positionen und mache den Ausstellungsort zu einem Lernraum für die Zukunft. Die Ausstellung ist bis zum 5. November zu sehen.

Das Ausstellungsprojekt stellt nach Angaben der Deichtorhallen Grundfragen menschlicher Existenz in den Mittelpunkt und reflektiert die radikalen Brüche, die der Menschheit bevorstehen. Dazu zählten der Klimawandel, die digitale Revolution, wachsende Ungerechtigkeit im nationalen und globalen Maßstab, die Krise der Demokratie sowie die Frage von Gemeinschaft.

Die Ausstellung führe vor, wie kulturelles Überleben neue kulturelle Praktiken nötig macht. Sie wolle über die künstlerische Praxis hinaus Weltentwürfe zugänglich machen und sei ein gesellschaftliches Angebot, gemeinsam und voneinander zu lernen - in Workshops, Lectures und durch das Bildungsangebot der „School of Survival“ auch in die Stadt hinein.

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