Strobl würdigt Versöhnungsarbeit der Landsmannschaften

Baden-Württembergs Innenminister und Landesbeauftragter für Vertriebene und Spätaussiedler, Thomas Strobl (CDU), hat zum Jahresbeginn die Arbeit der Landsmannschaften und Kultureinrichtungen als wichtigen Beitrag zur europäischen Verständigung gewürdigt. In seiner am Donnerstag veröffentlichten Jahresbilanz 2025 hob Strobl hervor, dass es auf nachfolgende Generationen ankomme, den Gedanken eines geeinten und friedlichen Europas fortzuführen.

Das Jahr 2025 sei von bedeutenden Gedenktagen und Jubiläen geprägt gewesen, sagte Strobl. Im Mittelpunkt standen das 80. Jahresgedenken zum Kriegsende 1945 sowie das 75-jährige Jubiläum der „Charta der deutschen Heimatvertriebenen“. Diese habe mit ihrem Verzicht auf Rache und Vergeltung den Weg zur Aussöhnung in Europa geebnet.

Strobl nahm 2025 unter anderem an der 75-Jahr-Feier des Bundesverbands der Donauschwaben, am Jubiläum des Donauschwäbischen Zentralmuseums Ulm sowie am Festakt zur 70-jährigen Patenschaft des Landes für die Volksgruppe der Donauschwaben teil. Er lobte die zunehmende Nutzung digitaler Formate durch die Landsmannschaften, um insbesondere junge Menschen zu erreichen. (0099/15.01.2026)

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