Siegerentwurf für Zukunftszentrum Deutsche Einheit vorgestellt

In Halle ist am Mittwoch der Siegerentwurf für den Bau des künftigen Zukunftszentrums für Deutsche Einheit und Europäische Transformation prämiert worden. Eine Jury unter dem Vorsitz von der isländischen Architektin Jórunn Ragnarsdóttir hat die Arbeit des Planungsteams Richter Musikowski Architekten und „ST raum a. Landschaftsarchitektur“ unter 126 Bewerbungen ausgewählt, teilte der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Carsten Schneider (SPD), am Mittwoch in Berlin mit.

In der Begründung heißt es demnach, der Entwurf überzeuge durch eine leicht wirkende und zugleich prägnante Formensprache. Sie präsentiere das geplante Zukunftszentrum als identitätsstiftenden Ort mit starker Wirkung im Stadtraum, hieß es weiter. Präsentiert wurde der Siegerentwurf von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU), Halles Oberbürgermeister Alexander Vogt (parteilos) und dem Ostbeauftragten Schneider gemeinsam mit weiteren Vertretern aus der Politik und dem Planungsteam.

Geplant ist den Angaben zufolge eine Nutzungsfläche des Neubaus von 14.000 Quadratmetern mit Arbeitsplätzen für bis zu 200 Personen. Dafür stelle der Bund rund 200 Millionen Euro für die Gesamtbaukosten bereit. Baubeginn soll 2028 sein, die Fertigstellung ist für 2030 geplant.

Im Februar 2023 hatte eine Jury im Auftrag der Bundesregierung Halle als Standort für das Zukunftszentrum ausgewählt. Es soll als Forschungs- und Begegnungsstätte die Leistungen der Ostdeutschen nach der Wiedervereinigung würdigen und Bedingungen für künftige Transformationsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft erforschen.

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