Schweizer bevorzugen Zugezogene statt Grenzgänger bei Jobs

Ansässige ausländische Arbeitskräfte finden in der Schweiz mehr Akzeptanz als Grenzgänger, obwohl beide mit Einheimischen um Stellen konkurrieren. Eine am Mittwoch veröffentlichte Studie der Universitäten Konstanz und Luzern zeigt: Entscheidend ist nicht die Job-Angst, sondern ob Migranten als Teil der Gesellschaft gelten. In einer Umfrage unter 4.000 Schweizern schnitten Zugezogene besser ab als Pendler aus dem Nachbarland, und zwar unabhängig von Qualifikation oder Herkunft. Viele halten es demnach für unfair, dass Grenzgänger zwar Schweizer Löhne kassieren, aber günstig im Ausland leben. Insgesamt arbeiten 1,9 Millionen ansässige Ausländer und 400.000 Grenzgänger in der Schweiz. (0318/04.02.2026)

👋 Unser Social Media