Schauspielerin Riemann warnt vor Klischees in Migrationsdebatte

Katja Riemann glaubt beim Umgang mit der Migrationskrise nicht an einfache Lösungen. "Wir müssen wagen, komplex zu denken, ohne die Antworten vorab bereits zu wissen", sagte die Schauspielerin und Unicef-Botschafterin der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Samstag. Verallgemeinerungen, so Riemann weiter, würden bei dem Thema nicht greifen. Voreingenommenheiten seien "gemein".

Riemann, die durch ihre Rollen in Filmen wie "Die Apothekerin", "Rosenstraße" und "Fack ju Göhte" einem breiten Publikum bekannt wurde, ist ein künstlerisches Multitalent: Nach Ausflügen in die Musik ist sie nun auch als Reiseautorin aktiv.

In Ihrem neuen Buch "Zeit der Zäune - Orte der Flucht", das am Mittwoch erscheint, dokumentiert sie, wie sie drei Jahre lang zu den "Schmerzpunkten der Welt" gereist ist. Sie besuchte Geflüchtetenlager in Europa besucht, war im Nordirak, in Nordindien und an der bosnisch-kroatischen Grenze.

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