Saniertes Puppentheater in Gera eröffnet im September

Mit mehr als 20 Premieren startet das Theater Altenburg-Gera ab September in die Spielzeit 2025/26. Etwa mit „Lucia di Lammermoor“ von Gateano Donizetti (1797-1848) und der Komödie „Arabella“ von Richard Strauss (1864 -1949) widme sich das Haus gleich in zwei Opern Frauenschicksalen in den Zwängen gesellschaftlicher Erwartungen, teilte das Theater am Montag in Gera mit.

Bereits am 20. September wird das sanierte Puppentheater am Gustav-Hennig-Platz in Gera feierlich wiedereröffnet. Den Auftakt bildet laut Intendanz die Premiere von „Zilli, Billi und Willi“, ein Familienstück nach dem Bilderbuchklassiker von Elizabeth Shaw (1920 -1992).

Im Mai 2026 lädt das Thüringer Staatsballett zum „Internationalen BallettFestival“ nach Gera ein. Dabei feiert das Haus unter dem Motto „100 Jahre Tänzerischer Aufbruch in Gera“ die Vielfalt des klassischen Balletts. Erstmals wurde 1925/26 der Tanz in Ostthüringens größter Stadt über eine volle Spielzeit hinweg als eigenständige Kunstgattung eingeführt.

Im Zentrum des Programms des Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera stehen in der kommenden Spielzeit menschliche Themen wie Liebe, Vergänglichkeit und Naturerleben. Zu den Saison-Höhepunkten zählen die „Vierte Sinfonie“ von Pjotr IljitschTschaikowski (1840-1893), die „Sinfonie aus der Neuen Welt“ von Antonin Dvořák (1841-1904) sowie „La Mer“ von Claude Debussy (1862-1918).

Das Theater Altenburg-Gera ist ein Fünfspartentheater, das 1995 aus der Fusion des Landestheaters Altenburg mit den Bühnen der Stadt Gera entstand. Insgesamt verfügt der Kulturbetrieb über sieben Bühnen.

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