Sachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) spricht sich dafür aus, abgelehnte Asylbewerber zügiger abzuschieben. „Wenn bei einem Menschen klar ist, dass er hier bleiben kann, dann müssen wir ihn schnell integrieren und sehen, dass er Zugang zu Schule oder Arbeit bekommt“, sagte Köpping der tageszeitung. Genauso wichtig sei aber, dass die, die nicht bleiben können, Deutschland möglichst zügig wieder verlassen.
Das sei wichtig sowohl mit Blick auf die Belastung der Kommunen als auch für die Akzeptanz in der Bevölkerung, sagte die SPD-Politikerin: „Ich habe zum Beispiel einen Bericht aus der Stadt Plauen, wonach 40 Prozent eben nicht bleiben können. Das ist schon eine Größenordnung, mit der man umgehen muss.“
