Sachsen startet mit 1.114 neuen Lehrkräften ins Schuljahr

In Sachsen sollen im kommenden Schuljahr 2025/2026 mehr Lehrkräfte und eine andere Verteilung für weniger Unterrichtsausfall sorgen. Dafür seien bislang 1.114 Lehrkräfte neu eingestellt worden (2024: 1.033), teilte Sachsens Kultusminister Conrad Clemens (CDU) am Mittwoch in Dresden mit.

Davon seien 885 richtig ausgebildete Lehrkräfte, über 100 mehr als im vergangenen Jahr (773). 229 der Neueinstellungen seien Seiteneinsteiger. Diese hätten seit dem 1. Mai eine Einstiegsqualifizierung durchlaufen und würden nun beginnen, zu unterrichten. Im Ergebnis seien damit 438,5 Vollzeitäquivalente (VZÄ) mehr im sächsischen Schuldienst als im vorigen Schuljahr.

Eine große Herausforderung bleibt laut Clemens die gerechte Verteilung der Lehrkräfte in ganz Sachsen. Dies betreffe sowohl die Regionen als auch die Schularten. Besonders an Oberschulen gibt es demnach unbesetzte Stellen. Dies verdeutliche die Notwendigkeit von Abordnungen, insbesondere von Grundschulen und Gymnasien an Oberschulen, sagte der Kultusminister. Er dankte Schulleitungen und Lehrkräften für ihre Bereitschaft, „diesen Weg im Bemühen um gute Bildung für alle Schülerinnen und Schüler mitzugehen“.

In das neue Schuljahr starten am Montag rund 534.000 Schülerinnen und Schüler in Sachsen. Das sind laut Ministerium mehr als 10.000 mehr als im vorigen Schuljahr. Für rund 37.000 Erstklässler beginne ein neuer Lebensabschnitt. Etwa 449.500 der Schülerinnen und Schüler gehen dabei auf eine der 1.386 öffentlichen Schulen in Sachsen. Rund 84.000 besuchen eine der landesweit 432 Schulen in freier Trägerschaft.

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